Ratgeber · Von DueTrack Studio · Aktualisiert 2026-11-02

Die 50/30/20-Regel einfach erklärt (mit Beispielen)

Die 50/30/20-Regel teilt dein Nettoeinkommen auf: 50 % für Grundbedürfnisse (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Mindestraten für Schulden), 30 % für Wünsche (Essen gehen, Hobbys, Reisen) und 20 % fürs Sparen und für zusätzliche Tilgung. Sie ist ein Ausgangspunkt, kein Gesetz: In teuren Städten schlucken die Grundbedürfnisse oft mehr als 50 % – dann kürze zuerst bei den Wünschen, bevor du beim Sparen ansetzt.

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Wie sieht 50/30/20 bei 2.500 € im Monat aus?

Was zählt als Grundbedürfnis?

Alles, was du auch dann noch bezahlen müsstest, wenn du nächsten Monat deinen Job verlierst: Wohnen, einfache Lebensmittel, Nebenkosten, Versicherungen, der Weg zur Arbeit, Mindestraten für Kredite. Upgrades bei den Grundbedürfnissen – eine größere Wohnung, Lieferdienst statt Einkauf – sind Wünsche.

Wann solltest du die 50/30/20-Aufteilung anpassen?

Wie bleibst du bei der 50/30/20-Regel dran?

Mach aus den Prozenten konkrete Budgets pro Kategorie und vergleiche deine Ausgaben damit. Eine Regel, die du nie überprüfst, bleibt nur eine nette Idee.

Häufige Fragen

Ist 50/30/20 realistisch, wenn meine Miete richtig hoch ist?

Oft nicht ganz. Wenn die Grundbedürfnisse 60 % ausmachen, halte das Sparen so nah wie möglich an 20 % und kürze bei den Wünschen. Die Regel ist eine Orientierung, keine Prüfung, die du bestehst oder nicht.

Gilt die 50/30/20-Regel für brutto oder netto?

Für netto – also dein Einkommen nach Steuern, das tatsächlich auf deinem Konto landet.

Was, wenn meine Grundbedürfnisse mehr als 50 % ausmachen?

Das ist in teuren Gegenden normal. Spar zuerst bei den Wünschen und leg trotzdem etwas zurück – auch wenn es vorerst weniger als 20 % sind.

Quellen (auf Englisch)

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